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Hypotheken-Erschwinglichkeitsrechner

Finden Sie heraus, wie viel Immobilie Sie sich basierend auf Einkommen, Schulden und Eigenkapital leisten können — nach der 28/36-Faustregel.

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Haus mit Verkaufsschild — Berechnung der Finanzierbarkeit anhand von Einkommen und Eigenkapital Familie zieht in ihr neues Zuhause ein, nachdem sie den Finanzierbarkeitsrechner genutzt hat Überprüfung von Finanzierungsbudget und monatlicher Rate auf Papier

Finanzierbarkeit nach Jahreseinkommen (28%-Regel, 3,8% Zins, 25 Jahre, 20% Eigenkapital, keine weiteren Schulden)

JahreseinkommenMax. monatliche RateCa. DarlehenCa. Kaufpreis
35.000 €817 €175.000 €~219.000 €
50.000 €1.167 €250.000 €~313.000 €
65.000 €1.517 €325.000 €~406.000 €
80.000 €1.867 €400.000 €~500.000 €
100.000 €2.333 €500.000 €~625.000 €
130.000 €3.033 €650.000 €~813.000 €

Schätzungen basieren auf 20% Eigenkapital, keinen bestehenden Schulden, 0,5% Grundsteuer, 400 €/Jahr Versicherung. Ihr tatsächliches Maximum hängt von Schufa-Score, Beleihungsauslauf und Bank ab.

Wie Kreditgeber die Finanzierbarkeit bestimmen

Wenn Sie eine Baufinanzierung beantragen, nutzen Banken zwei zentrale Kennzahlen, um Ihre maximale Kreditsumme zu ermitteln: die Wohnkostenquote (Front-End) und die Gesamtschuldenquote (Back-End). Beide stammen ursprünglich aus dem US-Hypothekenmarkt, dienen aber weltweit als praktischer Richtwert, um ein realistisches Budget zu setzen, bevor Sie mit der Immobiliensuche beginnen.

Die Wohnkostenquote (28%-Regel)

Die Wohnkostenquote misst Ihre gesamten monatlichen Wohnkosten im Verhältnis zum Bruttoeinkommen. Dazu zählen Tilgung, Zinsen, Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung und gegebenenfalls Restschuldversicherung. Die meisten Kreditgeber begrenzen diese Quote auf 28% des Bruttoeinkommens.

Die Gesamtschuldenquote (36%-Regel)

Die Gesamtschuldenquote addiert alle monatlichen Mindestzahlungen — Wohnkosten plus Autokredit, Konsumkredite und Mindestraten auf Kreditkarten — und teilt sie durch das Bruttoeinkommen. Die meisten Banken begrenzen diese Quote auf 36%, wobei einige bei sehr guter Bonität bis zu 40–43% akzeptieren.

Wie deutsche Banken die Finanzierbarkeit tatsächlich bewerten

Anders als im US-Markt kennt das deutsche Bankensystem keine feste 28/36-Regel, aber die zugrundeliegende Logik ist ähnlich. Deutsche Kreditinstitute prüfen vor allem drei Kennzahlen:

Der Schufa-Score spielt in Deutschland eine ähnliche Rolle wie der Credit Score in den USA: Ein guter Score verbessert die Zinskonditionen deutlich und kann bei niedrigem Beleihungsauslauf zusätzlich Zinsvorteile bringen.

Beispiel: Wie viel Immobilie kann ich mir bei 65.000 € Jahreseinkommen leisten?

Rechnen wir ein vollständiges Beispiel durch:

Wohnkostengrenze (28%): 5.417 € × 0,28 = 1.517 €/Monat für Wohnkosten

Gesamtschuldengrenze (36%): 5.417 € × 0,36 = 1.950 € Gesamtschulden; minus 250 € Autokredit = 1.700 € für Wohnkosten

Die Wohnkostenquote ist mit 1.517 €/Monat restriktiver. Nach Abzug der geschätzten Grundsteuer (~85 €/Monat) und Versicherung (~33 €/Monat) verbleiben rund 1.399 €/Monat für Tilgung und Zinsen.

Bei 3,8% über 25 Jahre trägt eine monatliche Rate von 1.399 € eine Darlehenssumme von etwa 269.000 €. Zuzüglich der 60.000 € Eigenkapital ergibt sich ein maximaler Kaufpreis von rund 329.000 €.

Nach der konservativeren 25%-Regel: 5.417 € × 0,25 = 1.354 €/Monat, was einem Kaufpreis von etwa 294.000 € entspricht.

Tipps, um Ihre Finanzierbarkeit zu erhöhen

Häufig gestellte Fragen

Was ist die 28/36-Regel bei der Baufinanzierung?

Die 28/36-Regel ist eine im US-Markt gebräuchliche Faustregel, die auch international als Richtwert dient: Ihre monatlichen Wohnkosten sollten 28% des Bruttoeinkommens nicht übersteigen (Wohnkostenquote), und Ihre gesamten monatlichen Schulden sollten 36% nicht übersteigen (Gesamtschuldenquote).

Wie viel Immobilie kann ich mir bei 65.000 € Jahresgehalt leisten?

Bei 65.000 € Bruttojahresgehalt (ca. 5.417 €/Monat) erlaubt die 28%-Regel bis zu 1.517 €/Monat für Wohnkosten. Bei 3,8% Zins über 25 Jahre und 60.000 € Eigenkapital entspricht das je nach Grundsteuer, Versicherung und bestehenden Schulden einem Kaufpreis von etwa 300.000–330.000 €.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnkostenquote und Gesamtschuldenquote?

Die Wohnkostenquote vergleicht nur die monatliche Kreditrate (inkl. Nebenkosten) mit dem Bruttoeinkommen. Die Gesamtschuldenquote bezieht zusätzlich alle anderen monatlichen Schulden ein — Autokredit, Konsumkredite, Kreditkarten. Banken orientieren sich an der jeweils restriktiveren Quote.

Wie wirkt sich das Eigenkapital auf meine Finanzierbarkeit aus?

Ein höheres Eigenkapital senkt die Darlehenssumme und damit die monatliche Rate, wodurch Sie sich bei gleichem Einkommen eine teurere Immobilie leisten können. Zusätzlich sinkt der Beleihungsauslauf, was in Deutschland häufig zu besseren Zinskonditionen führt.

Was ist der Beleihungsauslauf und warum ist er wichtig?

Der Beleihungsauslauf (Loan-to-Value) beschreibt das Verhältnis zwischen Darlehenssumme und Immobilienwert. Ein Wert von 80% oder weniger gilt als solide Basis für gute Zinskonditionen; darüber verlangen viele Banken einen Risikoaufschlag.

Sollte ich die 28/36-Regel oder die konservativere 25%-Regel nutzen?

Die 28/36-Regel ist der Standard vieler Kreditgeber. Die vorsichtigere 25%-Regel (Wohnkosten ≤ 25% des Bruttoeinkommens) empfehlen viele Finanzberater, um mehr finanziellen Spielraum für Instandhaltung, Rücklagen und Altersvorsorge zu behalten. Unser Rechner zeigt beide Werte.

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