Ihr geschätzter Körperfettanteil in Sekunden — nach der Deurenberg-Formel.
Der Körperfettrechner liefert in Sekunden eine Schätzung Ihres Körperfettanteils — nur anhand von Geschlecht, Alter, Gewicht und Größe, ganz ohne Caliper, Scan oder Maßband. Er eignet sich für alle, die einen schnellen Check ihrer Körperzusammensetzung wollen, egal ob am Anfang eines Fitnessplans, zur Fortschrittskontrolle zwischen Trainingseinheiten oder einfach aus Neugier, wie der eigene Wert im Vergleich zu gesunden Bereichen für Geschlecht und Altersgruppe abschneidet. Anders als die reine Waage-Zahl zeigt der Körperfettanteil, wie viel der Körpermasse aus Fett besteht im Gegensatz zu fettfreier Masse (Muskeln, Knochen, Organe, Wasser) — ein deutlich besseres Signal für Gesundheit und Fitness als Gewicht oder BMI allein.
Wählen Sie Ihr Geschlecht, geben Sie dann Ihr Alter in Jahren, Ihr Gewicht in Kilogramm und Ihre Größe in Zentimetern ein. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort — ein erneuter Klick auf Berechnen ist nur nötig, wenn Sie einen Wert ändern. Bei imperialen Einheiten rechnen Sie zuerst um: 1 Zoll = 2,54 cm und 1 Pfund = 0,4536 kg. Für eine möglichst konsistente Verlaufskontrolle wiegen Sie sich immer zur gleichen Tageszeit (idealerweise morgens vor dem Essen) und nutzen dieselbe Waage.
Dieser Rechner nutzt die Deurenberg-Gleichung, eine der am weitesten validierten Formeln zur Schätzung des Körperfettanteils aus dem BMI: Körperfett % = (1,20 × BMI) + (0,23 × Alter) − (10,8 × Geschlecht) − 5,4, wobei Geschlecht = 1 für Männer und 0 für Frauen gilt, und BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe² (m²). Die Formel bildet zwei gut belegte Muster ab: Der Körperfettanteil steigt tendenziell mit dem Alter, auch bei gleichbleibendem BMI, und Frauen tragen bei gleichem BMI aus hormonellen und physiologischen Gründen natürlicherweise einen höheren Körperfettanteil als Männer.
Beispiel 1: Ein 30-jähriger Mann, 70 kg, 175 cm. BMI = 70 ÷ 1,75² = 22,9. Körperfett = (1,20 × 22,9) + (0,23 × 30) − 10,8 − 5,4 = 27,48 + 6,9 − 10,8 − 5,4 ≈ 18,2 %, im Bereich „Fitness" für Männer.
Beispiel 2: Eine 45-jährige Frau, 65 kg, 165 cm. BMI = 65 ÷ 1,65² = 23,9. Körperfett = (1,20 × 23,9) + (0,23 × 45) − 0 − 5,4 = 28,66 + 10,35 − 5,4 ≈ 33,6 %, im Bereich „akzeptabel" für Frauen über 40.
Beispiel 3: Ein 22-jähriger Mann, 82 kg, 183 cm. BMI = 82 ÷ 1,83² = 24,5. Körperfett = (1,20 × 24,5) + (0,23 × 22) − 10,8 − 5,4 = 29,4 + 5,06 − 10,8 − 5,4 ≈ 18,3 %, ähnlich wie Beispiel 1 trotz höheren Gewichts — ein Hinweis darauf, dass BMI-basierte Schätzungen Größe und Muskelmasse anders gewichten als das reine Gewicht.
| Kategorie | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| Essentielles Fett | 2–5% | 10–13% |
| Sportler | 6–13% | 14–20% |
| Fitness | 14–17% | 21–24% |
| Akzeptabel | 18–24% | 25–31% |
| Adipös | 25%+ | 32%+ |
Bereiche adaptiert von der Körperfett-Klassifikation des American Council on Exercise (ACE).
Die Deurenberg-Formel schätzt den Körperfettanteil aus BMI, Alter und Geschlecht. Sie ist eine Näherung, keine klinische Messung — Methoden wie DEXA-Scans oder hydrostatisches Wiegen sind präziser, aber deutlich weniger zugänglich.
Körperfett % = (1,20 × BMI) + (0,23 × Alter) − (10,8 × Geschlecht) − 5,4, wobei Geschlecht 1 für Männer und 0 für Frauen ist. Sie wurde aus einer großen Bevölkerungsstudie entwickelt, die BMI, Alter und Geschlecht mit dem durch Unterwasserwiegen gemessenen Körperfett korrelierte.
Frauen tragen natürlicherweise mehr essentielles Fett als Männer (nötig für Hormon- und Reproduktionsfunktion), daher zieht die Formel bei Frauen weniger ab als bei Männern.
Nein. Körperfett unterhalb des „essentiellen Fett"-Bereichs (2–5% bei Männern, 10–13% bei Frauen) kann Hormonproduktion, Immunfunktion und Knochengesundheit beeinträchtigen.
Caliper und DEXA messen Fett direkt und sind genauer, aber diese BMI-basierte Schätzung ist kostenlos, sofort verfügbar und ein guter Ausgangspunkt, wenn diese Werkzeuge nicht zur Verfügung stehen.
Alle 2–4 Wochen reicht aus, um einen aussagekräftigen Trend zu sehen. Tägliches Prüfen erfasst meist nur Wasser-Rauschen, keine echten Veränderungen der Körperzusammensetzung.