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Notgroschen-Rechner

Finden Sie Ihr echtes Sparziel basierend auf Jobsicherheit, Einkommensquellen und Angehörigen — und erhalten Sie ein klares Urteil, ob Sie wirklich abgesichert sind.

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Ihre wesentlichen Kosten
Ihre Einkommenssituation
Haushalt & Ersparnisse
Münzen und Geldscheine in einem Glas als Notgroschen

Wie der Notgroschen-Rechner funktioniert

„Spare 3 bis 6 Monatsausgaben“ ist der meistgenannte Finanztipp im Internet — und allein genommen fast nutzlos, weil er ignoriert, wer Sie wirklich sind. Ein Doppelverdiener-Haushalt ohne Angehörige mit zwei festen Gehältern kommt oft mit 3 Monaten aus. Ein Freiberufler, der allein eine Familie versorgt, mit stark schwankendem Einkommen, kann 3 Monatsausgaben aufbrauchen, bevor ein neuer Auftrag kommt. Dieser Rechner ersetzt die pauschale Regel durch ein persönliches Sparziel, gebildet aus drei realen Risikofaktoren: wie stabil Ihr Einkommen ist, wie viele Verdiener es gibt, und wie viele Personen davon abhängen.

Anschließend vergleicht er dieses Ziel mit dem, was Sie tatsächlich gespart haben, und liefert ein direktes Urteil — Voll abgesichert, Im Aufbau, Unterversorgt oder Kritisch — statt nur einer Zahl, die Sie selbst interpretieren müssten. Bei einer Lücke erstellt er zusätzlich eine Sparplan-Tabelle, die genau zeigt, wie viele Monate das Schließen der Lücke bei verschiedenen monatlichen Sparraten dauert.

Die Formel hinter Ihrem Sparziel

Ihre Zielmonate starten bei der Einkommensstabilität und addieren Risikofaktoren:

Das Ergebnis wird auf 3 bis 12 Monate begrenzt. Ihr Sparziel ist dann einfach: monatliche Fixkosten × Zielmonate. Ihre aktuelle Abdeckung ist: aktuelle Ersparnisse ÷ monatliche Fixkosten. Der Vergleich beider Werte ergibt Ihre Deckungsquote, die das Urteil bestimmt.

Person prüft Haushaltsbudget und Ersparnisse am Laptop mit Taschenrechner

Zwei Beispiele aus der Praxis

Doppelverdiener, feste Jobs, keine Angehörigen — Voll abgesichert 2.200 €/Monat Fixkosten, 2 Verdiener, feste Gehälter, keine Angehörigen, 6.600 € gespart. Zielmonate: 3 (nur Basis). Sparziel: 6.600 €. Mit bereits 6.600 € gespart liegt dieser Haushalt genau bei 100 % — Urteil: Voll abgesichert. Zusätzliche Ersparnisse können jetzt in Altersvorsorge oder eine Anzahlung fürs Haus fließen.
Alleinerziehender Freiberufler — Kritisch 2.600 €/Monat Fixkosten, 1 Verdiener, variables/freiberufliches Einkommen, 1 Angehöriger, 1.500 € gespart. Zielmonate: 6 (Basis) + 1 (Einzelverdiener) + 1 (Angehöriger) = 8 Monate. Sparziel: 20.800 €. Aktuelle Deckung: 1.500 / 2.600 ≈ 0,6 Monate, nur etwa 7 % des Ziels — Urteil: Kritisch — kein Sicherheitsnetz. Bei 500 €/Monat schließt sich die Lücke von ~19.300 € in etwa 39 Monaten; bei 800 €/Monat in rund 25 Monaten.

Was als „wesentliche“ monatliche Ausgabe zählt

Nehmen Sie nur Kosten auf, die Sie bei Einkommensausfall nicht ohne Weiteres kürzen können:

Lassen Sie freiwillige Ausgaben weg — Restaurantbesuche, Abos, Urlaube, Shopping. Das sind die ersten Dinge, die Sie im echten Notfall streichen würden, also blähen sie das Sparziel nur unnötig auf.

Sparplan: Monate bis zum Schließen der Lücke

Monatlicher BeitragMonate bis zum Ziel

Sparschwein als Symbol für ein finanzielles Sicherheitsnetz

Referenz: empfohlene Monate nach Situation

SituationEmpfohlene Monate
Doppelverdiener, feste Jobs, keine Angehörigen3 Monate
Einzelverdiener, fester Job, keine Angehörigen4 Monate
Doppelverdiener, feste Jobs, mit Angehörigen4 Monate
Einzelverdiener, fester Job, mit Angehörigen5 Monate
Variables Einkommen (freiberuflich), keine Angehörigen6–7 Monate
Variables Einkommen, Einzelverdiener, mit Angehörigen8 Monate
Unsicheres Einkommen, Einzelverdiener, mit Angehörigen10–12 Monate

Diese Werte entsprechen der Berechnung oben für jede Kombination und sind auf 12 Monate begrenzt.

Wo Sie das Geld aufbewahren sollten

Tipps für einen schnelleren Aufbau

Häufig gestellte Fragen

Wie viel sollte ich als Notgroschen haben?

Die klassische Regel von 3–6 Monatsausgaben ist nur ein Ausgangspunkt. Ihr echtes Ziel hängt davon ab, wie stabil Ihr Einkommen ist und wie viele Personen davon abhängen: 3 Monate passen zu einem stabilen Doppelverdiener-Haushalt ohne Angehörige, 9–12 Monate zu einem alleinstehenden Freiberufler mit Familie.

Soll ich alle Ausgaben oder nur die wesentlichen einbeziehen?

Nur wesentliche Ausgaben: Wohnen, Nebenkosten, Lebensmittel, Versicherungen, Mindestraten und Fahrtkosten. Freiwillige Ausgaben wie Restaurants oder Abos lassen Sie weg.

Warum verändert die Anzahl der Verdiener mein Ziel?

Ein Einzelverdiener-Haushalt verliert 100 % des Einkommens, wenn der eine Job wegfällt, während ein Doppelverdiener-Haushalt meist noch die Hälfte behält. Deshalb braucht ein Einzelverdiener-Haushalt einen größeren Puffer.

Was zählt als „variables“ oder „unsicheres“ Einkommen?

Variables Einkommen umfasst Freiberuflichkeit, Provisionen oder Selbstständigkeit mit schwankendem Monatseinkommen. Unsicheres Einkommen bedeutet Jobwechsel, befristeter Vertrag oder hohes Kündigungsrisiko. Beide brauchen einen größeren Puffer als ein festes Gehalt.

Was bedeutet die Zahl „gedeckte Monate“ genau?

Es sind Ihre aktuellen Notfallersparnisse geteilt durch Ihre monatlichen Fixkosten. Bei 2.600 €/Monat Fixkosten und 5.200 € gespart sind Sie exakt 2 Monate abgesichert, unabhängig vom Sparziel.

Wo sollte ich meinen Notgroschen aufbewahren?

Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto, aber innerhalb von 1–2 Tagen verfügbar — nicht in Aktien investiert, die genau dann fallen können, wenn eine Rezession auch Ihren Job gefährdet.

Zuerst sparen oder Schulden abbauen?

Die meisten Berater empfehlen zunächst einen kleinen Startfonds (ca. 1 Monat), dann aggressiv hochverzinste Schulden abbauen, dann den vollen Notgroschen aufbauen.

Ist dieser Rechner kostenlos?

Ja, BreezeCalc ist komplett kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Alle Berechnungen laufen sofort im Browser, es werden keine Daten gespeichert.

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